|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hunde als Gäste
geschrieben von Dieter N
Hallo, Allerseits,
als mehrjähriger Hörnerfestler habe ich mir noch nie Gedanken über Hunde gemacht ... weil wir bisher keine hatten. Jetzt aber ist es so weit: Wir haben zwei wunderbare Tiere und nehmen sie als Familienmitglieder auch auf Veranstaltungen mit. Sie gehören für uns dazu. Und dann lese ich im ABC, dass Hunde auf dem Hörnerfest überall verboten sind - ob erst jetzt oder schon immer, weiß ich nicht. Schade! Bisher kam ich freitags zum Fest und verbrachte es mit meinem Sohnemann, der dort die ganze Zeit mit seinen Freunden lebt. Samstags tauchte ich mit meiner Frau auf und wir hatten einen schönen Tag mit Marktbummel und auch so mancher Musik für meine jahrzehntelange Wegbegleiterin. Nun wird zwar der Freitag weiter so verlaufen, aber was samtags wird, steht in den Sternen, da sie ohne die beiden Fellträger wohl auch verweigern wird. Mir ist klar, dass Zelten, Alkohol, ausgelassene Freude und die Kontrolle von scharfzähnigen Wolfsabkömmlingen nicht zusammen passen. Außerdem akzeptiere ich, dass jeder Veranstalter seine Regeln machen darf, wie er es für richtig hält. Aber dennoch schlage ich vor, dass die Hunde-Regeln etwas geöffnet werden - wenn nicht 2012, dann vielleicht für die Folgejahre: Lasst Hunde als Tagesgäste zu und verbietet sie nachts und in dem Festivalbereich. So sind sie vom Stress der engen Musikveranstaltung und der mangelnden Aufsicht kontrollverlustiger Camper befreit und dennoch können (gewandete) Gäste des Marktes ihre vierbeinigen Familienmitglieder mitbringen. Natürlich gehört ein strikter Leinenzwang ebenso dazu wie die Möglichkeit eines Platzverbotes bei ausrastenden Hunden oder Kotbeutel-verweigernden Hundehaltern. Das MPS ist ein gutes Beispiel, dass die Sache funktioniert - mehr als ein sporadisches Kläffen, dass neben den akustischen Freuden von Rapalje oder Feuerschwanz aber unter geht, ist mir nie aufgefallen. Und selbst die ruhigere Vorstellung von Das Niveau wurde letztes Wochenende nicht durch die Meinungsäußerungen unserer pelzigen Freunde gestört. Natürlich habt ihr diese Vorschläge schon diverse Male gehört, aber ich musste das anbringen, weil mir viel am Hörnerfest liegt und ich beide Tage gerne wie oben genannt genieße. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Wochenende und wir treffen uns alle wieder am Freitag. Bis dann und viele Grüße euer Dieter
Moin,
Wir haben vor Jahren unseren Hund einmal mit auf das HOA mitgebracht und es war Streß für das Tier! Nach der Erfahrung haben wir für dasWochenende einen Hundesitter gesucht, da es auch für uns Streß war, da sich das auf das Herrchen überträgt! Selbst auf der Zeltwiese ist es mit Hund nicht gerade prickelnd! Ich begrüße die Entscheidung, keine Hunde zuzulassen. Du kannst ein MPS NICHT mit dem HOA vergleichen! Auf dem HOA ist es alles etwas lauter und komprimierter! Auf ein trocknes, musikreiches und friedliches WE!
Moin, PapaWolke,
ich meine wie oben gesagt nicht den "Musik-Bereich". Und ansonsten würde ich das Hörnerfest nicht stressiger als z.B. ein MPS in Hohenwestedt empfinden und auch das haben unsere Hunde ebenso locker mitgemacht wie Besuche von Fremden oder einen Gang durch eine Stadt. Aber vielleicht sehe ich da etwas falsch oder unsere Hunde sind unterschiedlich empfindlich. Viele Grüße und ebenso auf ein trocknes, musikreiches und friedliches WE! Dieter
Mojn,
Du musst aber auch sehen, dass es nicht nur den einen ruhigen und festivaltauglichen Hund gibt. Wo will man da anfangen zu sondieren? Entweder alle oder gar keiner. Mir ist kein (reines) Musikfestival bekannt auf dem Hunde zugelassen sind. Zudem gibt es Leute (wie ich), die allergisch auf Hundehaare reagieren und schon deswegen keinen im Nachbarcamp haben möchten/können. Und egal wie gut erzogen ein Hund sein mag, es bleibt immer noch ein Tier mit Instinkten und kein Mensch mit (mehr oder weniger) logischem Denken. Ansonsten kann ich mich nur noch den Ausführungen von PapaWolke anschließen! Bis morgen!
Moinmoin!
Hm - alles interessante Aussagen, die ich mir durch den Kopf gehen lassen werde. Vielleicht habe ich die Verhältnisse des Hörnerfestes ja in "geschönter" Version im Kopf. Für dieses Jahr ist es wohl ohnehin zu spät und die Hunde finden beim anderen Sohn, der mit Mittelalter & Co. nichts am Hut hat, Asyl ... puh! Ich werde auch dieses Jahr das HOA genießen und nebenbei den Vergleich zu anderen Veranstaltungen ziehen, die ich kenne und die ich mit unterschiedlichen Familienmitgliedern mit oder auch ohne Hunde besucht haben. Bei mir wären das spontan div. MPS (jetzt immer mit Hunden), das Hurricane (natürlich ohne Vierbeiner), kleinere Musik-Veranstaltungen wie z.B. in Aukrug (ich ohne Hunde; andere, wenn ich recht erinnere, mit) oder zukünftig z. B. den Heider Marktfrieden oder das recht neue Mittelalterfest in NMS-Tungendorf. Dazu noch die Gänge durch die Stadt und ich habe einen Vergleich für unsere Exemplare. Das ist natürlich für andere Hunde(-rassen) durchaus anders zu sehen, aber dafür ist ein Forum ja da: Man kann drüber reden und ggf. sogar zu Ergebnissen kommen. Dabei geht es mir nicht um "Recht haben", sondern dank eurer Anstöße bin ich gespannt, wie ich es dann sehe. Da uns unsere Hunde noch sehr lange durch das Leben begleiten werden, ist es mit Sicherheit sinnvoll, immer wieder distanziert darüber nachzudenken - mit Blick auf Tier, Hundehalter und auch den zufälligen Hundeerleber (u. U. mit Allergie oder z. B. Phobie). Dann bis Freitag - Morgen fröhne ich noch des Gelderwerbs :-( Viele Grüße Dieter
Hi Dieter,
Ich empfehle dir aus Erfahrung, ohne Hund nach Heide zu fahren. Es wird dort sehr, sehr viele Füße geben, von denen für den Vierbeiner eine große Gefahr ausgehen! Wir haben in den Vergangenen Jahren auf solchen engen Veranstaltungen immer einen kleinen Handkarren dabei gehabt, indem erst ein und dann beide Hunde einen sicheren Platz vor Füßen hatten. Heide ist in auch sofern für Hunde ungeeignet, da es dort keine Möglichkeit gibt, wo der Hund "mal eben" pinkeln kann. Die Hunde, von denen ich schreibe, sind bei den Vogelfreien und auf diversen MPS'sen immer mit dabei gewesen. Dort ist es aber auch viel weitläufiger, als auf dem Marktfrieden, oder dem HOA. Was auch anstrengend ist, ist der Weihnachtsmarkt in Bremen an der Schlachte, oder der in Lübeck an der Marienkirche. Wie du siehst, haben wir auch schon viel ausprobiert und ich lasse andere gerne an meiner Erfahrung teilhaben! ;) Auf ein Hundehaufen freies Wochenende mit guter Musik und viel Spaß! ;)
Da mag ich jetzt nochmal nachhaken (nicht beim Dieter, aber sicherlich liest hier auch der ein oder andere Verantwortliche mit ;) ) - wenn Hunde doch verboten sind, wo kamen die dann alle her? Und zum Teil nichtmal an der Leine (wie das halbe Pferd mit dem doch arg betrunkenen Herrchen).
Neurierigen Gruß vom Peikko
Darüber hab' ich mich aber auch gewundert, aber soweit ich gesehen hab', gehörten die meisten Hunde zu den Heerlagern oder zu den Leuten die an den verschiedenen Ständen arbeiteten, und diese waren, bis auf den einen Hund den du erwähnt hast, alle angeleihnt..^^
Moin an alle mit Hundeproblem!
Wir hatten unsere Beller mit und standen recht weit hinten auf dem Hauptcampingplatz. So entspannt sind die beiden noch nicht einmal Zuhause. Logisch waren beide dort angeleint. Zum Gassigehen gab es dort doch überall schöne Feldwege damit kein Besucher mit den Tretmienen bekanntschaft schließen musste. Durch die relative Ruhe hinten auf dem Gelände war es auch für den lärmempfindlichen Kleinen stressfrei.
Wir hatten unsere beiden Fellträger zu Hauses gelassen und unser anderer Sohn durfte dort Babysitten - ob das nächstes Jahr noch geht?
Wenn ich mir jetzt das Hörnerfest vor Augen halte, hätten die beiden auch mit gekonnt. Ob sie so entspannt wie die anderen gesichteten Hunde gewesen wären, kann ich nur vermuten. Ein Hund kann sich ja immer über etwas aufregen, was wir so nicht sehen. Insofern hätten sie natürlich auch mal bellen können. Und so tiefenentspannt wie Tante Trude von Arne Feuerschlund sind sie wohl nicht - aber sie sind auch erst der Pubertät entwachsen. Angst um die Pfoten hätte ich nicht gehabt, weil mit Blick für den Hund immer genug Raum gewesen wäre und außerdem sind sie als Schäferhunde groß genug, um gesehen zu werden. Im Bollerwagen ziehen möchte ich die zusammen über 60 kg lieber nicht ;-) Mal sehen, was wir jetzt in Heide machen. Vollgepflasterte Flächen sind natürlich nicht so ideal - auch zum Ablegen, wenn die Menschen z. B. bei einer Band stehen bleiben, ist das nicht so schön wie eine Wiese. Für das Hörnerfest würde ich sagen: Angeleinte Hunde tagsüber würde ich zulassen. Ohne Leine oder als Campinggast würde ich nicht wollen, weil nicht jeder den ganzen Tag die Fähigkeit zur Kontrolle der Tiere hat - manche Hunde sind allemal vernünftiger als so mancher volltrunkener Camper... Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Jahr - mit oder ohne Hunde. Viele Grüße und danke an alle, die mit uns gefeiert haben Dieter
Dieser berüchtigte eine Hund ohne Leine heißt Suse und gehört zum Veranstalter ;)
Dieter, mach dir mal Gedanken, was du in einem anderen Beitrag mit Flaschen und Scherben geschrieben hast! Dann willst du wirklich deine Hunde mit auf ein Festival (und das ist das Hörnerfest!) nehmen? Für diese WE in Heide wünsche ich dir viel Glück! Ich weiß, wie voll es dort wird, wenn der Himmel nicht gerade seine Pforten öffnet! ;)
Ich differenziere, wie in meinen Texten darzustellen versucht habe, zwischen den verschiedenen Bereichen und auch Aufenthaltsarten. Die Hunde würde ich aus verschiedenen Gründen nicht in chaotischen Camping-Bereichen haben wollen und nur da sehe ich das Scherben-Problem. In vernünftigen Bereichen ist es für mich in Ordnung - und die Füße diverser barfüßiger Festivalteilnehmer (in vergangenen Jahren auch Sohnemann) habe es dort auch überlebt.
Genauso wie du schaue ich mir an, wo ich unsere Hunde hin lasse. Auch nach dem Wochenende sehe ich keine großen Gefahren, wenn bestimmte Bereiche ausgespart werden. Und bzgl. Heide ist der Würfel - wie gesagt - noch nicht gefallen.
DÜS schrieb:
------------------------------------------------------- > Moin an alle mit Hundeproblem! > Wir hatten unsere Beller mit und standen recht > weit hinten auf dem Hauptcampingplatz. So > entspannt sind die beiden noch nicht einmal > Zuhause. Logisch waren beide dort angeleint. Hey DÜS. Naja, du stellst auf dem HOA aber auch eine Ausnahme dar. Immerhin bist du von Anfang an mit dabei und kennst Thomas noch besser als selbst ich es tue. ^^ Daher ist es auch logisch das du deine beiden Fellträger mit nehmen durftest. Aber auch für andere Hundebesitzer sollte die Möglichkeit bestehen die Hunde mitzu nehmen. Immerhin sollte ein Herrchen oder Frauchen sein vierbeinigen Begleiter kennen und wissen ob er/sie für ein Festival geeignet ist. Meine beiden vierbeinigen Kanadier hätten mit dem HOA sehr gut umgehen können. Okay, wie "Dieter N" schon erwähnte war Tante Trude das Paradebeispiel. Da kommen meine wohl nicht ganz mit, aber solange sie nicht vor der Band stehen, sondern auf dem Marktplatz oder der Campingwiese 2 und 3 (mit den erfahrungsgemäß deutlich ruhigeren Gästen) bleiben würden die Beiden wunderbar damit umgehen können. Und wenn die Hunde an der Leine bleiben können sie auch nicht ungewollt zu den Personen mit Allergien rennen. Ich bin auf jedenfall dafür das ab 2013 Hunde erlaubt werden. Vorausgesetzt die Ordner bekommen die Möglichkeit des Platzverbotes bei schlechtem Verhalten und die Verbote das Hunde (DÜS, deine nehme ich davon mal aus ^^) auf dem HOA übernachten oder der Band zuschauen dürfen. Liebe Grüße von der schottischen Stadtwache. ;) PS: Natürlich kann der vierbeinige Besucher oder der Barfussläufer nicht jede Scherbe sehen, doch wenn ich mit meinen Hunden auf einem Festival bin dann schaue ich, wenn ich im Campingbereich bin, immer mit einem Auge darauf wie die Camps aussehen an denen ich vorbei laufe. Wenn dort Chaoten dabei sind gehe ich immer vorsichtshalber ein wenig drum herum, wenn dort alles sauber ist dann ist es schon ein reiner Zufall wenn dort mal eine Scherbe liegt. Denn die meisten umherfliegenden Flaschen oder Dosen sind heil. ;) Und ich laufe sehr gerne Barfuss. So wie die ganzen letzten Jahre auch!
ich finde diese Diskussion überflüssig. Entweder geh ich gassi oder zum Festival!
powermegagod schrieb:
------------------------------------------------------- "... geh ich gassi oder zum Festival..." Darfst du beides ohne Leine? ;-)
Sorry, nichts gegen Hunde im Allgemeinen, aber eine generelle Erlaubnis sehe ich nicht. Zum einen zweifel ich mit zunehmenden Alkoholkonsum an der Einsichtsfähigkeit der Besitzer, zum anderen kann das nur schief gehen (zumindest irgendwelche Spacken immer noch nicht begriffen haben das Glasscherben fabrizieren zwangsläufig nur Nachteile für ALLE! Besucher nach sich zieht).
Zu kontrollieren ob alle Hunde an der Leine gehalten werden, möchte ich unseren Jungs und Mädels nicht auch noch "aufbrummen". Wir haben bereits genug Aufgaben um einen bestmöglichen Ablauf des Festivals zu gewährleisten. Richtig, der einzige Hund der ohne Leine rumlaufen darf ist der von Thomas. Die gute Suse:-). P.S. Das ist meine Haltung dazu. Ich würde mich jedoch wundern wenn Thomas zu anderen Ergebnissen kommt. Ihr habt jetzt ja auch ein paar Monate Zeit euch um einen Hundesitter etc zu kümmern;-). Matze
Mit den Hunden ist es ähnlich wie mit Kleinkindern und babys auf den festivals, die werden auch nicht gefragt, ob sie da mittwollen und wie es mit den lärm und dem stress ist. ich versuche meinen Hund bei veranstaltunegn immer bei meinen vertrauten sittern zu lassen, was nicht immer möglich ist. Es gibt hunde die hätten mit der situation kein problem, für andere wäre es wohl ne qual. Mein Hund kommt mit dem lärm (soweit ich das beurteilen könnte) soweit klar, er kommt ja nicht mit aufs konzertgelände. Und ist eine prima alarmanlage fürs zelt.
Sorry, in diesem Forum dürfen nur registrierte Benutzer schreiben.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Powered by Phorum.
|